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Archive - Jul 2009Juli 28thDie unerträgliche Leichtigkeit des DingensEigentlich wollte und will ich ja gar nichts über Politik und so'n Gedöns hier schreiben. Eigentlich soll das Bloggen ja nur Spaß machen. Aber in letzter Zeit liest man immer mehr, was einem den Spaß verderben kann. Nicht nur wirre Rechtsauslegungen, sondern auch Kommentare in (Online-)Zeitungen. Es gibt so Dinge, die verstehe -ich zumindest- auch nach dem dritten Lesen und Bier noch nicht. Den Kommentar von Matthias Güldner, Fraktionsvorsitzender der Grünen in Bremen, zum Beispiel: Unerträgliche Leichtigkeit des Internets Ich finde da irgendwie nicht den Dingens (Sinn?) des Ganzen... Nuja, Kommentare enthalten persönliche Meinung - und sie sollen es sogar, und sie sind sozusagen extra dazu geschaffen worden. Habe ich zumindest mal im Deutschunterricht gelernt. Hier ist also mein Da steht zum Beispiel:
Dem muss ich leider zustimmen. Sexuelle Gewalt, vor allem gegen Kinder, ist eines der abscheulichsten Dinge, die Menschen einander antun.
Bisher?
Könnten Sie "Definitionsmacht" mal definieren? Das Dingens war mir bislang unbekannt. Im Übrigen wäre es nicht schlecht, den Text der Petition nochmals auszudrucken und zu lesen.
Die Tatsache, dass einige Leute, die die Bürger des 21. Jahrhunderts vertreten wollen/sollen und Gesetze für eben diese Zeit machen wollen/Sollen, Twitter nicht von TCP/IP und Facebook nicht von FTP unterscheiden können, spielt meiner Meinung nach auch eine Rolle. Und das hat auch mit Opfern in der Realwelt zu tun: Denen nämlich, deren IP in einem der Logfiles der Stopp-Server auftaucht. Und man denke nicht, dass alle von ihnen auf der Suche nach Schweinkram waren.
Das ist mehr als nur ein Argument, das ist Fakt.
Was ich mit meinem
Genausogut könnte die Tatsache, dass die IP eines Rechners (zusammen mit Datum und Uhrzeit), der einen URL aufruft, der zufällig auf der Sperrliste steht, von Strafverfolgungsbehörden ausgewertet werden könnte, als Argument gegen das Zugangserschwernisgesetz (oder wie immer das Dingens heißt) angeführt werden. Denn DNS-Server werden nicht nur von Strafverfolgungsbehörden manipuliert. Aber das sind bestimmt nur Wahnvorstellungen von Leuten, die sich ihr Hirn weggedingst haben. In der realen Welt gibt's da keine Opfer........
Stimmt, das wird behauptet. Und mit guten Argumenten belegt.
Allheilmittel gibt es nicht. Wohl aber Leute, die zu Unrecht in den Dunstkreis der "Pädokriminellen" gebracht werden.
Wieso? Das Passiert doch so nach und nach schon: Stichworte Hasspropaganda und Urheberrecht. Und erst die armen Verleger, deren Zeitungen sich nicht mehr verkaufen...
Ach was?!? Und im Übrigen: Wie definiert sich "Community"?? Den Rest des Kommentars kann ich nicht beurteilen und erspare mir daher einen Kommentar. Aber ich bin mir sicher (ich weiß!), dass es bei den Grünen Leute gibt, die wissen, wie das mit den Bits und Bytes im pösen Internet funktioniert. Nur schreiben die nicht unbedingt so öffentlichkeitswirksam (*mitdemzaunpfahlwink*)
Juli 13thTest 123Dies ist nur ein Testposting. Ich gucke grad, wie ich das mit den Kommentaren machen kann. Also ignorieren :-)
Juli 4thKein Kommentar mehrOder: Wie sie das Internet dann doch noch kaputt kriegten Kurzfassung: Das Kommentieren von Beiträgen ist bis auf Weiteres nicht mehr möglich.
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