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Kein Kommentar mehrOder: Wie sie das Internet dann doch noch kaputt kriegten Kurzfassung: Das Kommentieren von Beiträgen ist bis auf Weiteres nicht mehr möglich. Das Leben könnte so einfach sein: Wenn die Leute doch einfach nur passiv konsumieren und bezahlen würden: Ihren Internetprovider, den Content der Online-Ausgaben der Verlage, die Urheberrechtspauschale und was weiß ich was. Aber was machen die Leute? Erdreisten sich, selbst Sachen in's Internet zu stellen. Blogs zum Beispiel, die Klowände des Internets. Und was machen sie da? Schreiben eigene Artikel! Und zwar von belanglos bis richtig klasse - die ganze Bandbreite. Und hinzu kommt, dass sie in den Artikeln ihre Meinung kundtun. Und in den Kommentaren ebenfalls. (Was sie ja auch zunächst mal dürfen.) In den allermeisten Blogs ist es zum kommentieren notwendig, seine E-Mail-Adresse einzugeben. Diese wird aber normalerweise nicht öffentlich im Blog angezeigt, sondern dient dazu, den Blogbetreiber darüber zu informieren, wer da kommentiert und um ggfs. Rückfragen zu stellen. Damit die Datenübertragung klappt, muss der "Blog-Server" auch die IP-Adresse der Gegenseite erfassen. Nun ist es im Internet aber wie im richtigen Leben: Es gibt nette und weniger nette Leute! Und nicht jeder der weniger netten steht zu dem, was er sagt oder schreibt. Man muss ja auch zum Teil keine bösen Absichten hegen, um irgendjemands Rechte zu verletzen. Und wenn nun jemand des Nachts einen Kommentar zu einem Blogbeitrag verfasst und etwas schreibt, das irgendjemands Rechte verletzt, der Blogbetreiber es am Morgen merkt und den Kommentar entfernt - dann, ja dann muss der Blogbetreiber damit rechnen abgemahnt zu werden. So, wie es Stefan Niggemeier ergangen ist. (Siehe seinen eigenen Artikel und die Heise-Meldung.) OK, man muss also scheinbar erahnen, dass jemand böse Sachen schreibt; und es reichte hier auch nicht aus, den Kommentar unverzüglich und unaufgefordert nach Bekanntwerden zu löschen. Also muss man Kommentare moderieren - sprich: jeden per Hand freischalten. Nun soll es aber Leute geben, die nicht 24 Stunden am Tag vor dem Rechner sitzen. Es gibt sogar Leute, die tagsüber arbeiten und so gar nicht die Möglichkeit haben, immer sofort alles zu prüfen. Somit ist jegliche Diskussion in den Kommentaren schonmal stark beeinträchtigt, wenn nicht gar gestorben. (Genau das ist aber der Sinn eines Blogs.) Was tut man nun? Genau: Filtern bzw. Sperren. Wenn man weiß, dass einer der Pappenheimer immer von derselben Adresse postet, sage ich meinem Server, dass er diese Verbindungsanfrage bitte nicht bearbeiten soll. Das dumme ist nur: Das ist auch nicht (immer) rechtens! Und zwar wegen Datenschutz! Denn wenn ich eine Adresse erfasse (und sei es in der Absicht, meine und die Rechte anderer zu schützen), dann kann es sein, dass sich jemand beschwert und mir Seitens eines Datenschützers vorgeworfen wird, diese Daten zu unrecht zu erfassen. Auch dies ist Stefan Niggemeier passiert. Zitat:
Damit ist das Kommentieren in Blogs doch quasi unmöglich. Es sei denn, es schreiben wirklich nur nette Leute, oder man kontrolliert wirklich 24 Stunden am Tag. Und überhaupt: Vertragsverhältnis? Hat ein Surfer mit mir oder ich mit ihm ein Vertragsverhältnis? Das einzige, worum ich bitte, ist dass man die Creative Commons Attribution-Noncommercial-No Derivative Works 2.0 Germany License beachtet, unter die ich mein Geschreibsel und meine Bilder stelle. (Ich bin kein Jurist. Ich weiß wirklich nicht, ob da ein Vertragsverhältnis vorliegt). Was will ich aber nun mit diesen Worten eigentlich sagen?
Aber ich habe da als Nichtjurist auch noch ein paar Fragen:
Aaaaaber: Ich habe heute einen Artikel gelesen, in dem es heißt
Ich kann gar nicht sagen, wie dankbar ich dafür bin.
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