KategorienÜber |
AllgemeinesWas sonst nirgendwo hinpasst :-) Frohes Neues!apt-get update && apt-get remove --purge 2009 && apt-get install 2010 && apt-get autoclean Dem kann ich mich nur Anschließen. ;-)
Osterhasenbrot
Frohe Weihnachten!So, der Backofen kühlt langsam aus, das Gebäck langsam ab - Weihnachten ist da :-) Und da muss natürlich auch ein passendes Lied her. Im Radio scheint's irgendwie nur noch Wham's last christmas und Jona Lewie's stop the cavalry zu geben. Nuja, in beiden kommt schließlich das Wort "christmas" vor - passt :-( Ich hab ein Lied 'rausgesucht, in dem das Wort "Weihnachten" gar nicht vorkommt aber trotzdem passt. Wer von dem Text nichts versteht, der achte einfach nur auf Edith Leerkes' Gitarrenspiel. Faszinierend!
Du weißt, du wirst langsam alt......wenn dich eine Dame mit "junger Mann" anredet. :-/
Drupal im Weißen HausDas find' ich doch mal cool: drupal ist ab jetzt das System, das die Website des Weißen Hauses antreibt. Tja, alle wichtigen Seiten benutzen drupal :-)
Da isser wiederNach Kommentieren könnt Ihr nun auch wieder - aber nur, nachdem Ihr eine klitzekleine Matheaufgabe im Captcha gelöst habt. Aber so'n bischen Integralrechnug dürfte ja kein Problem sein *gg* Die Kommentare werden allerdings moderiert, d.h. sie erscheinen erst, nachdem ich sie freigegeben habe. Wobei ich mir vorbehalte, nicht immer alles freizugeben. Ansonsten blogge ich hier auch weiterhin in unregelmäßigen Abständen über alles mögliche und unmögliche :-)
Die unerträgliche Leichtigkeit des DingensEigentlich wollte und will ich ja gar nichts über Politik und so'n Gedöns hier schreiben. Eigentlich soll das Bloggen ja nur Spaß machen. Aber in letzter Zeit liest man immer mehr, was einem den Spaß verderben kann. Nicht nur wirre Rechtsauslegungen, sondern auch Kommentare in (Online-)Zeitungen. Es gibt so Dinge, die verstehe -ich zumindest- auch nach dem dritten Lesen und Bier noch nicht. Den Kommentar von Matthias Güldner, Fraktionsvorsitzender der Grünen in Bremen, zum Beispiel: Unerträgliche Leichtigkeit des Internets Ich finde da irgendwie nicht den Dingens (Sinn?) des Ganzen... Nuja, Kommentare enthalten persönliche Meinung - und sie sollen es sogar, und sie sind sozusagen extra dazu geschaffen worden. Habe ich zumindest mal im Deutschunterricht gelernt. Hier ist also mein Da steht zum Beispiel:
Dem muss ich leider zustimmen. Sexuelle Gewalt, vor allem gegen Kinder, ist eines der abscheulichsten Dinge, die Menschen einander antun.
Bisher?
Könnten Sie "Definitionsmacht" mal definieren? Das Dingens war mir bislang unbekannt. Im Übrigen wäre es nicht schlecht, den Text der Petition nochmals auszudrucken und zu lesen.
Die Tatsache, dass einige Leute, die die Bürger des 21. Jahrhunderts vertreten wollen/sollen und Gesetze für eben diese Zeit machen wollen/Sollen, Twitter nicht von TCP/IP und Facebook nicht von FTP unterscheiden können, spielt meiner Meinung nach auch eine Rolle. Und das hat auch mit Opfern in der Realwelt zu tun: Denen nämlich, deren IP in einem der Logfiles der Stopp-Server auftaucht. Und man denke nicht, dass alle von ihnen auf der Suche nach Schweinkram waren.
Das ist mehr als nur ein Argument, das ist Fakt.
Was ich mit meinem
Genausogut könnte die Tatsache, dass die IP eines Rechners (zusammen mit Datum und Uhrzeit), der einen URL aufruft, der zufällig auf der Sperrliste steht, von Strafverfolgungsbehörden ausgewertet werden könnte, als Argument gegen das Zugangserschwernisgesetz (oder wie immer das Dingens heißt) angeführt werden. Denn DNS-Server werden nicht nur von Strafverfolgungsbehörden manipuliert. Aber das sind bestimmt nur Wahnvorstellungen von Leuten, die sich ihr Hirn weggedingst haben. In der realen Welt gibt's da keine Opfer........
Stimmt, das wird behauptet. Und mit guten Argumenten belegt.
Allheilmittel gibt es nicht. Wohl aber Leute, die zu Unrecht in den Dunstkreis der "Pädokriminellen" gebracht werden.
Wieso? Das Passiert doch so nach und nach schon: Stichworte Hasspropaganda und Urheberrecht. Und erst die armen Verleger, deren Zeitungen sich nicht mehr verkaufen...
Ach was?!? Und im Übrigen: Wie definiert sich "Community"?? Den Rest des Kommentars kann ich nicht beurteilen und erspare mir daher einen Kommentar. Aber ich bin mir sicher (ich weiß!), dass es bei den Grünen Leute gibt, die wissen, wie das mit den Bits und Bytes im pösen Internet funktioniert. Nur schreiben die nicht unbedingt so öffentlichkeitswirksam (*mitdemzaunpfahlwink*)
Test 123Dies ist nur ein Testposting. Ich gucke grad, wie ich das mit den Kommentaren machen kann. Also ignorieren :-)
Kein Kommentar mehrOder: Wie sie das Internet dann doch noch kaputt kriegten Kurzfassung: Das Kommentieren von Beiträgen ist bis auf Weiteres nicht mehr möglich.
Freiheit, Gleichheit, GrundeinkommenAm Wochenende fand in Bochum die Jahresversammlung der GLS-Bank statt. In diesem Rahmen hatte ich Gelegenheit, einen Vortrag von Prof. Dr. Götz W. Werner, einem der prominentesten Denker in Sachen Grundeinkommen, zu hören. Hier der Versuch einer (sicherlich unvollständigen und subjektiven) Zusammenfassung: "Freiheit, Gleichheit, Grundeinkommen" - so der Titel des etwa 45-minütigen Vortages. Wobei Prof. Werner unter "Freiheit" nicht die "Möglichkeit, zu tun was man will" verstanden wissen will. Für ihn ist Freiheit "die Möglichkeit, nicht das tun zu müssen was man soll". Freiheit und gesellschaftliche Teilhabe waren die Begriffe, die sich wie ein roter Faden durch den Vortrag zogen. Während die Menschen früher Selbstversorger waren, sind sie heute Fremdversorger und werden von Fremden versorgt. Früher, so Prof. Werner, hatten die Leute zum Leben Grund und Boden nötig, heute Einkommen. Wenn eine Familie früher genug zum leben hatte, war sie nicht gezwungen weiterhin und mehr anzubauen. Bei der heutigen Fremdversorgung hingegen wird immer weiter produziert. In der Regulierenden ist "Freiheit" schon angekommen. Wir haben z.B. die Freiheit der Berufswahl, freie Wahl des Wohnsitzes usw. Allerdings sieht es laut Werner im täglichen Leben etwas anders aus: Hier wird Freiheit erst möglich, wenn man Einkommen hat. Und Einkommen ist an Arbeit gekoppelt. Und im Alter? Hier nannte Prof. Werner zwei häufige Thesen: Man kann der jungen Generation nicht zumuten, die Alten zu versorgen. Und: Man kann den Alten nicht zumuten, von der jungen Generation abhängig zu sein. Diese Einstellung habe zur kapitalgedeckten Altersversorgung, der Urmutter der Finanzkrise, geführt. "Ideen brauchen Kultur, aus der sie entstehen können", so Werner (und ich meine, hier auch Kritik am Bildungssystem vernommen zu haben), Ideen brauchen Zeit zu reifen und um aus verschiedenen Perspektiven betrachtet werden zu können. Nichts sei für eine gute Idee tödlicher als zu schnell in die Abstimmung zu gelangen (und hier kritisierte Prof. Werner offen den Führungsstil des ehemaligen Bundesvorsitzenden von Bündnis90/Die Grünen, Reinhard Bütikofer). Wann kann die Gesellschaft denn nun anfangen, ein Grundeinkommen einzuführen? "Wenn jeder von uns den bösen Nachbarn das Grundeinkommen gönnen kann, dann können wir anfangen, es einzuführen."
|
Archives
Suchen
Benutzerdefinierte Suche
|